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Um "verbunden" zu bleiben.
Serie Bildschirmsucht - Podcast France Culture
Das Internet hat unsere Lebensweise verändert. Als Akteure oder einfache Betrachter dieser digitalen Welt hat jeder bereits eine prägende Erfahrung gemacht: Ungerechtigkeit, Hacking oder Identitätsdiebstahl. Eine virtuelle Welt mit vielen Gesichtern, zwischen Versprechungen von Begegnungen und Gefahren.
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Servane Mouton: Bildschirme, eine Gesundheitskatastrophe.
Servane Mouton erstellt eine neue Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Realität des Problems. Sie zählt methodisch die Verschärfung der schädlichen Auswirkungen der Überbelichtung von Bildschirmen auf, sowohl auf die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern (Sehstörungen, Bewegungsmangel, Schlafmangel, Hindernisse für die neurologische und sozio-emotionale Entwicklung) als auch auf die unserer Umwelt und unseres Wirtschaftsmodells.
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Im Oktober bestätigte eine Studie des Observatoire de la parentalité et de l'éducation numérique (Open), dass Kinder im Vorschulalter in der Regel ihr erstes Mobiltelefon im Alter von etwa 11 Jahren erhalten. Doch wenn man neuen Forschungsarbeiten glaubt, die kürzlich im Juli 2025 im Journal of Human Development and Capabilities veröffentlicht wurden, ist das noch viel zu früh und hat Auswirkungen auf ihre geistige Gesundheit.
Und wenn wir den Blick heben würden - Eine Klasse im Umgang mit Bildschirmen
„Was wäre, wenn wir den Blick heben würden?" ist ein einzigartiges Experiment eines Grundschullehrers und Filmemachers mit seiner 5. Klasse. Ein Jahr lang wird Gilles Vernet mit seinen Schülern, ihren Eltern und Spezialisten über die Rolle der Bildschirme in unserer Gesellschaft sprechen, bevor er sie zu 10 Tagen digitaler Entgiftung in die freie Natur führt.
Diese 52-minütige Dokumentation taucht den Zuschauer in eine immersive Realität ein, in der es um den Sinn geht. Sie behandelt die Gefahren der Überexposition von Kindern gegenüber Bildschirmen. Sie verschweigt nicht die Verantwortung der einen und der anderen, wie die der Eltern.
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Wie leben Kinder im digitalen Zeitalter? OECD (2025), (Kurzfassung)
Kinder wachsen heute in einer sich schnell verändernden Welt auf, in der digitale Medien einen wichtigen Platz in ihrem täglichen Leben einnehmen. Digitale Dienste können zum Lernen, zur Unterhaltung, zur Information, für neue Entdeckungen und zur Kommunikation mit Gleichaltrigen und Mitgliedern derselben Gemeinschaft genutzt werden. Sie sind jedoch nicht frei von Gefahren, wie beispielsweise die problematische oder übermäßige Nutzung digitaler Medien, die Exposition gegenüber ungeeigneten Inhalten, riskante Verhaltensweisen und Bedrohungen für die Online-Sicherheit von Personen.
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Digitale Macht, 5 Frauen gegen fünf Giganten der Digitaltechnik!
In Europa und den USA beschuldigen Mütter die Chefs der sozialen Netzwerke (META, Discord, TikTok...), Kinder nicht vor Online-Gewalt zu schützen. Sie hoffen, die Gesetze zu ändern.
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Gesundheitsexperten warnen vor den schwerwiegenden Auswirkungen von Bildschirmen vor dem 6. Lebensjahr: Sprachverzögerungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Unruhe… Sie fordern ein kollektives Bewusstsein und dringende Maßnahmen. Selbst als „pädagogisch" beworbene Inhalte werden als ungeeignet für das sich entwickelnde Gehirn beurteilt. Das Gesundheitsheft empfiehlt nun null Bildschirmzeit vor 3 Jahren und eine sehr begrenzte Nutzung bis 6 Jahre.
Die französische Regierung hat jeprotegemonenfant.gouv.fr ins Leben gerufen, eine Informations- und Präventionswebsite, um Eltern dabei zu helfen, die Bildschirmzeit ihrer Kinder zu regulieren. Dieses Portal zentralisiert praktische Ratschläge, Altersrichtlinien, Erklärvideos und Ressourcen, die an jede Entwicklungsstufe des Kindes angepasst sind.
„Smombies": Wie können Städte aus der Bildschirmsucht befreit werden? von Uzbek et Rica
Der Begriff „Smombie", eine Zusammensetzung aus Smartphone und Zombie, bezeichnet Fußgänger, die so sehr in ihre Bildschirme vertieft sind, dass sie zu einer Gefahr für sich selbst und andere werden. Dieses Phänomen ist besonders in Großstädten sichtbar. In Seoul beispielsweise sind 61 % der Verkehrsunfälle auf Fußgänger zurückzuführen, die nicht auf den Verkehr geachtet haben, weil sie sich auf ihr Handy konzentriert haben.









