Bildschirmsucht bei Jugendlichen: Ein WHO-Bericht weckt Besorgnis

Ein aktueller Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beleuchtet die wachsenden Risiken im Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Medien und digitaler Spiele bei Jugendlichen. Laut einer Umfrage unter fast 280.000 jungen Menschen in 44 Ländern zeigen 11 % der Jugendlichen problematisches Verhalten in Bezug auf soziale Medien, wobei die Prävalenz bei Mädchen stärker ausgeprägt ist. Ein weiterer alarmierender Befund: 12 % der Jugendlichen sind suchtgefährdet bei Videospielen.

Die Folgen dieser übermäßigen Nutzung umfassen Schlafstörungen, fragiles geistiges Wohlbefinden und einen Rückgang der schulischen Leistungen. Die WHO fordert gezielte Interventionen zum Schutz der psychischen Gesundheit junger Menschen und eine bessere digitale Bildung, um ihnen zu helfen, verantwortungsbewusst in der digitalen Welt zu navigieren.

Hier sind einige Schlüsselzahlen des Berichts:

  • 11 % der Jugendlichen zeigen Anzeichen problematischen Verhaltens in Bezug auf soziale Medien.

  • 13 % der Mädchen gegenüber 9 % der Jungen neigen eher zu problematischem Gebrauch sozialer Netzwerke.

  • 36 % der Jugendlichen stehen in ständigem Kontakt mit ihren Freunden online, mit Spitzenwerten bei 15-jährigen Mädchen (44 %).

  • 34 % der Jugendlichen spielen täglich digitale Spiele.

  • 22 % der Jugendlichen spielen mehr als 4 Stunden an den Tagen, an denen sie spielen.

  • 12 % der Jugendlichen sind suchtgefährdet bei Videospielen, wobei 16 % Jungen gegenüber 7 % Mädchen betroffen sind.

Die WHO empfiehlt kollektive Maßnahmen unter Einbeziehung von Schulen, Eltern und Gesundheitsbehörden, um gesündere und sicherere Online-Gewohnheiten zu fördern.

Für weitere Informationen konsultieren Sie den vollständigen Artikel auf der WHO-Website hier.

Quellen:
https://www.who.int/europe/fr/news/item/25-09-2024-teens--screens-and-mental-health

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